Verschmutzter Filter: Ihr Differenzdruckwächter lügt Sie vielleicht an

Ein klassischer Reflex in Pflichtenheften für Kompaktgeräte: ein Differenzdruckwächter zur Erkennung verschmutzter Filter.

Das Problem? Bei variablem Volumenstrom sagt dieser feste Schwellenwert nichts mehr aus. Der Druckverlust eines Filters hängt von zwei Faktoren ab: seinem Verschmutzungsgrad und dem Luftvolumenstrom. Die Folge:

  • Bei niedrigem Volumenstrom kann ein gesättigter Filter den Alarm nie auslösen.
  • Bei hohem Volumenstrom kann ein sauberer Filter fälschlicherweise Alarm auslösen.

Ein auf den Nennvolumenstrom kalibrierter Druckwächter wird entweder blind oder überempfindlich, sobald sich der Volumenstrom ändert.

Unsere Empfehlung bei Workswell: ein Drucksensor. Er misst den ΔP kontinuierlich, proportional zum tatsächlichen Volumenstrom. Drei konkrete Vorteile:

  • zuverlässige Erkennung, unabhängig vom Betriebspunkt;
  • Trendüberwachung über die Zeit;
  • vorausschauende Wartung statt Alles-oder-nichts-Alarm.

Konstanter Volumenstrom: der Druckwächter genügt. Variabler Volumenstrom: der Drucksensor ist keine Option mehr, sondern Notwendigkeit.

Erstellen Sie ein Pflichtenheft für ein Lüftungskompaktgerät? Sprechen wir darüber.

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