Analyse

Eine schlecht abgegrenzte MSR-Anlage kostet bei der Installation fast nichts – bezahlt wird sie jeden Monat im Betrieb

· Lesezeit 1 min

Vorher-nachher-Darstellung: Betriebsmehrkosten einer schlecht abgegrenzten MSR-Anlage gegenüber einem korrekt überwachten Gebäude

Auf der Offerte ist die Regelung nur eine Zeile unter vielen. Im Betrieb entscheidet aber genau sie, ob das Gebäude sinnvoll oder still und leise verschwenderisch Energie verbraucht.

Drei Kosten, die man nie kommen sieht.

1. Die Geisterenergie. Nie optimierte Sollwerte, Heizen und Kühlen, die sich gegenseitig bekämpfen, Zeitpläne, die vom realen Nutzungsverhalten abgekoppelt sind. Teilweise 10 bis 30 % Mehrverbrauch – unsichtbar auf dem Zähler.

2. Die wiederkehrenden Einsätze. Fehlende Messpunkte, falsch eingestellte Alarme: Der Techniker rückt für einen Fehler aus, den die GLT eigentlich selbst hätte beheben sollen.

3. Die Inbetriebnahme, die aus dem Ruder läuft. Nicht abgestimmte Schnittstellen zwischen Lüftung, Wärme-/Kälteerzeugung und Elektrik – der Zeitplan verschiebt sich, oft auf Kosten der Bauherrschaft.

Die gute Nachricht: Alles entscheidet sich im Vorfeld. Eine von Anfang an durchdachte MSR-Anlage, mit den richtigen Messpunkten und kommunikationsfähigen Systemen (BACnet, KBOB-Standards), macht aus der Regelung einen Sparhebel statt einer Quelle für Überraschungen.

Ein Projekt, bei dem die Regelung vor der Inbetriebnahme klar abgegrenzt werden sollte? Sprechen wir darüber.

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