Drei Punkte machen den Unterschied, wenn die Temperaturen steigen.
Die Kälterückgewinnung tagsüber.
Wenn es draussen 35 °C hat und das Gebäude auf 25 °C ist, ist die Abluft kälter als die Aussenluft. Der Wärmetauscher kühlt die Aussenluft dadurch um mehrere Grad vor, bevor sie auf das Kühlregister trifft. Das entspricht Kälteleistung, die gar nicht erst verbraucht wird.
Das nächtliche Free-Cooling.
Sobald die Aussentemperatur nachts unter die Innentemperatur fällt, wird der Wärmetauscher überbrückt und die kühle Aussenluft direkt ins Gebäude geblasen. Ziel: die tagsüber gespeicherte Wärme abzuführen und die Gebäudemasse abzukühlen, bevor der nächste Hitzetag kommt.
Die richtige Abwägung.
Alles hängt von der Temperaturdifferenz ab: aktive Rückgewinnung, wenn es draussen wärmer ist als drinnen, Bypass, wenn es draussen kühler ist. Eine Logik, die das Winterverhalten umkehrt.
Die Anlage bestimmt das Potenzial. Die Regelsequenz entscheidet, was bei 35 °C tatsächlich daraus gemacht wird.
Eine Kompaktlüftungsanlage, die vor der nächsten Hitzewelle optimiert werden sollte? Sprechen wir darüber.
