Das klassische Schema: ein 0-10 V Sollwertsignal zur Klappe, ein 0-10 V Rücklaufsignal für die Volumenstromkontrolle. Das funktioniert. Aber das ist auch alles.
Kommuniziert das VAV-Gerät über Bus, erhält man deutlich mehr: die Min/Max-Schwellenwerte, die tatsächliche Position jeder Klappe und die Möglichkeit, Parameter aus der Ferne zu ändern.
Bei der Inbetriebnahme ist der Gewinn sofort spürbar. Kein Abgehen von Klappe zu Klappe mehr, um eine Einstellung zu prüfen oder zu korrigieren. Alles wird direkt über die Regelung ausgelesen und angepasst.
Für die Netzoptimierung ist die tatsächliche Position die entscheidende Grösse. In den meisten Anlagen ist der Druck zu hoch: Alle Klappen drosseln, der Ventilator verbraucht zu viel Energie. Die richtige Methode: Die ungünstigste Klappe — jene, die am meisten Mühe hat, ihren Sollvolumenstrom zu erreichen — sollte zwischen 90 % und 95 % geöffnet sein. Der Druck wird entsprechend eingestellt. Die übrigen Klappen folgen von selbst.
Ohne Busrückmeldung weiss man nicht, wo jede Klappe steht. Man steuert blind. Man verschwendet Energie.
Ein Projekt mit kommunizierenden VAV-Geräten? Sprechen wir darüber.
